Autor: Guillaume Musso
veröffentlicht: 2014
Inhalt: Emma lebt in New York und hat ihre letzte Trennung noch immer nicht verwunden. Matthew kümmert sich in Boston allein um seine Tochter, seit seine Frau bei einem Autounfall ums Leben kam. Beiden hat das Schicksal übel mitgespielt. Doch dann macht Matthew auf einem Flohmarkt eine Entdeckung, die die Leben der beiden verbindet – und grundlegend verändert ...
was mir gefallen hat: Das Buch hat mich in Windeseile in seinen Bann gezogen. Auch wenn ich zuerst dachte Story als auch die Charaktere seien ziemlich vorhersehbar und konventionell so konnte ich es kaum noch aus der Hand legen. Vor allem als die Handlung begann merkwürdig und damit auch spannend zu werden...
was mir nicht gefallen hat:...auch wenn es spannend bis zum Schluss blieb - die Handlung kulminierte in einem derart hanebüchenen Konstrukt das mir ein großes Stück vom Lesevernügen doch versaut hat. Viele Fragen werden aufgeworfen und vom Autor nicht mehr beantwortet, mit Logik braucht man es erst gar nicht mehr versuchen.
Fazit: Ich hatte die 480 Seiten in drei Tagen verschlungen und fand die Lektüre wirklich spannend und die investierte Zeit wert aber nach dem doch extrem konstruierten Ende bleibt leider ein leicht schaler Nachgeschmack. Super zu lesen aber im Endeffekt doch eine krude Mixtur aus Jojo Moyes und "Gone Girl". Es schreit danach (schlecht) verfilmt zu werden, ich bin gespannt.
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Wednesday, 4 February 2015
Tuesday, 2 December 2014
Ich habe sie geliebt
Autor: Anna Gavalda
veroeffentlicht: 2004
Inhalt: Es ist alles andere als lustig, wenn man von seinem Mann sitzen gelassen wird und plötzlich als alleinerziehende Mutter von zwei kleinen Töchtern dasteht. Deshalb muß Chloé ständig weinen, bis Pierre, ihr Schwiegervater, sie und die beiden Mädchen in sein Landhaus mitnimmt. Und er erzählt ihr von der großen Liebe seines Lebens, zu der er sich nie zu bekennen wagte, von heimlicher Untreue und nie wieder gutzumachender Schuld, von gestohlenem Glück und den ungelebten Träumen.
was mir gefallen hat: Stellenweise eine sehr schöne Sprache und Geschichten die in Frankreich spielen mag ich eh (fast) immer.
was mir nicht gefallen hat: Mehr Novelle als Roman hat man auf den 176 Seiten kaum Gelegenheit sich in die Charaktere hereinzufinden. Das Schicksal der einzelnen lies zumindest mich vollkommen kalt. Was nicht gerade zum Genuss beiträgt: Teilweise ist es sehr unklar wer nun gerade was erzählt, dies strengt an.
Fazit: Teils gut geschrieben und glaubwürdig wie alle Anna Gavalda Bücher aber zu kurz und dünn um sich auf die Geschichte und die Probleme wirklich einlassen zu können.
veroeffentlicht: 2004
Inhalt: Es ist alles andere als lustig, wenn man von seinem Mann sitzen gelassen wird und plötzlich als alleinerziehende Mutter von zwei kleinen Töchtern dasteht. Deshalb muß Chloé ständig weinen, bis Pierre, ihr Schwiegervater, sie und die beiden Mädchen in sein Landhaus mitnimmt. Und er erzählt ihr von der großen Liebe seines Lebens, zu der er sich nie zu bekennen wagte, von heimlicher Untreue und nie wieder gutzumachender Schuld, von gestohlenem Glück und den ungelebten Träumen.
was mir gefallen hat: Stellenweise eine sehr schöne Sprache und Geschichten die in Frankreich spielen mag ich eh (fast) immer.
was mir nicht gefallen hat: Mehr Novelle als Roman hat man auf den 176 Seiten kaum Gelegenheit sich in die Charaktere hereinzufinden. Das Schicksal der einzelnen lies zumindest mich vollkommen kalt. Was nicht gerade zum Genuss beiträgt: Teilweise ist es sehr unklar wer nun gerade was erzählt, dies strengt an.
Fazit: Teils gut geschrieben und glaubwürdig wie alle Anna Gavalda Bücher aber zu kurz und dünn um sich auf die Geschichte und die Probleme wirklich einlassen zu können.
Saturday, 29 November 2014
The Silkworm
author: Robert Galbraith (aka J.K. Rowling)
published: 2014
plot: When novelist Owen Quine goes missing, his wife calls in private detective Cormoran Strike. At first, Mrs. Quine just thinks her husband has gone off by himself for a few days—as he has done before—and she wants Strike to find him and bring him home. But as Strike investigates, it becomes clear that there is more to Quine's disappearance than his wife realizes. The novelist has just completed a manuscript featuring poisonous pen-portraits of almost everyone he knows. If the novel were to be published, it would ruin lives—meaning that there are a lot of people who might want him silenced...
what I liked: Everything! The detailed descriptions created vivid images in my head, I constantly felt as if I'm following Cormoran Strike around through a slightly sinister but always realistic London.
what I didn't like: OK, towards the climax (that is a little bit anti-climatic) I sometimes struggled a little bit to keep up with every characters action and motivation.
verdict: Another unusual statement for someone who doesn't normally read crime novels at all - I loved it as much as Strike's first case! Knowing pretty much every corner of London that gets described in the book I was hooked after the first few pages.
PS: On the day I read the bit where Strike discovers a badly mutilated body in a house in Hammersmith I happenend to walk around Hammersmith...alone...in dusk...and scared myself with wondering what lies behind each and every wall I was passing...I'm not made for tougher crime novels I think ;-)
published: 2014
plot: When novelist Owen Quine goes missing, his wife calls in private detective Cormoran Strike. At first, Mrs. Quine just thinks her husband has gone off by himself for a few days—as he has done before—and she wants Strike to find him and bring him home. But as Strike investigates, it becomes clear that there is more to Quine's disappearance than his wife realizes. The novelist has just completed a manuscript featuring poisonous pen-portraits of almost everyone he knows. If the novel were to be published, it would ruin lives—meaning that there are a lot of people who might want him silenced...
what I liked: Everything! The detailed descriptions created vivid images in my head, I constantly felt as if I'm following Cormoran Strike around through a slightly sinister but always realistic London.
what I didn't like: OK, towards the climax (that is a little bit anti-climatic) I sometimes struggled a little bit to keep up with every characters action and motivation.
verdict: Another unusual statement for someone who doesn't normally read crime novels at all - I loved it as much as Strike's first case! Knowing pretty much every corner of London that gets described in the book I was hooked after the first few pages.
PS: On the day I read the bit where Strike discovers a badly mutilated body in a house in Hammersmith I happenend to walk around Hammersmith...alone...in dusk...and scared myself with wondering what lies behind each and every wall I was passing...I'm not made for tougher crime novels I think ;-)
Monday, 24 November 2014
Ich bin, was ich bin. Mein Leben.
Autor: Uwe Kröger, Claudio Honsal
veröffentlicht: 2014
Inhalt:
Uwe Kröger ist der Inbegriff des Musicaldarstellers: Er begeisterte als Originalbesetzung in 4 Weltpremieren: "Elisabeth", "Mozart!", "Rebecca", "Der Besuch der alten Dame", in 6 deutschsprachigen Erstaufführungen: "Miss Saigon", "Sunset Boulevard", "The Wild Party", "3 Musketiere", "Rudolf", "The Addams Family". Er war 1988 erster deutscher Rusty im Bochumer "Starlight Express", 1997 das Biest in der deutschen Erstaufführung von "Die Schöne und das Biest", 2000 Titelfigur in "Napoleon" am Londoner Westend und 2007 Professor van Helsing bei der österreichischen Uraufführung von "Dracula". Als gefeierter Charakterdarsteller bleibt er unvergessen in Musicalwelthits wie "Les Miserables", "Hairspray", "Sound Of Music" oder "La Cage Aux Folles". Er urteilte als Juror in der ZDF-Show "Musical Showstar 2008" und überzeugte 2011 im ORF als "Dancing Star". Doch es gibt auch einen anderen Uwe Kröger abseits der großen Showbühne. Den nachdenklichen Menschen, den schüchternen Romantiker, den guten Freund, den ambitionierten Modeexperten oder den liebenden Lebensgefährten, der bislang kaum hinter private Kulissen blicken ließ. Anlässlich seines 50. Geburtstags resümiert er seine wichtigsten Lebensstationen, ergänzt von Familie, Kollegen und Freunden wie Pia Douwes, Michael Kunze, Sylvester Levay oder Peter Weck. "Ich bin, was ich bin" gewährt Einblick in das Phänomen Uwe Kröger und zeichnet das berührende Lebensbild eines großen Künstlers.
was mir gefallen hat: Falls man immer schon einmal eine genaue Auflistung aller gespielten Rollen und Stationen im Leben von Uwe Kröger gesucht hat, hier findet man sie, gespickt mit einigen Privat- und Bühnenfotos. Niemand wird schlecht gemacht, es finden sich keine offenen Anfeindungen im Text was gerade in dieser Branche sehr positiv zu bermerken ist.
was mir nicht gefallen hat: Wo soll ich beginnen? Die Einteilung in thematische Bereiche anstelle einer zeitlichen Chronologie ist nicht schlecht, liest sich jedoch "unrund". Der Schreibstil und die Sprache (den man wohl eher dem Autor Claudio Honsal statt Kröger zuzuschreiben hat) ist sehr österreichisch jedoch ohne jegliche Eleganz und Charme. Ich war nie ergriffen, habe nie gelacht und hatte erst recht nie das Gefühl unbedingt weiterlesen zu müssen. Wichtige Momente im Leben werden kurz abgehandelt, stattdessen gibt es "witzige" Momente wie z.B. der als Tom Hanks in einem Restaurant den Tisch nebenan reserviert hatte. Aaahja, in meinen Augen ein völlig unsinniges namedropping.
Humorlos, holprig, selbst-verliebt und langweilig - nach 50 doch so ereignisreichen Jahren und einem im Grunde doch sympathischen (wenn auch oft arrogant wirkenden) Mann eine vertane Chance.
Drei Fehler sind mir auch ins Auge gesprungen:
1. Er berichtet von seiner Schwester, die in Bad Schwalbach in der Eifel lebt - also als ich das letzte Mal mit Bad Schwalbach zu tun hatte, lag es definitiv noch im Taunus.
2. Auf einem Foto von ihm als Joe Gillis in "Sunset Boulevard" ist nicht wie beschrieben Helen Schneider sondern Daniela Ziegler als Norma Desmond zu sehen
3. Seine Haare werden als "blond und spicy" bezeichnet - ich denke mal das "spiky" gemeint war...
Fazit: Selten ist mir eine kurze Review so schwer gefallen wie dieses Mal.
Ich mag und schätze Uwe Kröger und verdanke ihm eine wundervolle Fanzeit in den 1990ern die einerseits mein Interesse am Musical entfachte und andererseits ein klopfendes Herz, eine Fanclub-Mitgliedschaft und Ordner voller Zeitungsausschnitte bescherte. Dies möchte ich nicht missen, Uwe war sozusagen mein Backstreetboy.
Trotzdem fand ich das Buch schlecht lektoriert, langweilig, selbst-beweihräuchernd und überteuert. Mein Eindruck ist, dass noch schnell vor dem runden Geburtstag und passend fuer's Weihnachtsgeschäft dieses Buch rausgehauen werden musste ohne Rücksicht auf Verluste.
Die "echten" Fans werden es lieben und kein Quentchen Kritik daran zulassen aber ich bin doch sehr enttäuscht. Schade.
veröffentlicht: 2014
Inhalt:
Uwe Kröger ist der Inbegriff des Musicaldarstellers: Er begeisterte als Originalbesetzung in 4 Weltpremieren: "Elisabeth", "Mozart!", "Rebecca", "Der Besuch der alten Dame", in 6 deutschsprachigen Erstaufführungen: "Miss Saigon", "Sunset Boulevard", "The Wild Party", "3 Musketiere", "Rudolf", "The Addams Family". Er war 1988 erster deutscher Rusty im Bochumer "Starlight Express", 1997 das Biest in der deutschen Erstaufführung von "Die Schöne und das Biest", 2000 Titelfigur in "Napoleon" am Londoner Westend und 2007 Professor van Helsing bei der österreichischen Uraufführung von "Dracula". Als gefeierter Charakterdarsteller bleibt er unvergessen in Musicalwelthits wie "Les Miserables", "Hairspray", "Sound Of Music" oder "La Cage Aux Folles". Er urteilte als Juror in der ZDF-Show "Musical Showstar 2008" und überzeugte 2011 im ORF als "Dancing Star". Doch es gibt auch einen anderen Uwe Kröger abseits der großen Showbühne. Den nachdenklichen Menschen, den schüchternen Romantiker, den guten Freund, den ambitionierten Modeexperten oder den liebenden Lebensgefährten, der bislang kaum hinter private Kulissen blicken ließ. Anlässlich seines 50. Geburtstags resümiert er seine wichtigsten Lebensstationen, ergänzt von Familie, Kollegen und Freunden wie Pia Douwes, Michael Kunze, Sylvester Levay oder Peter Weck. "Ich bin, was ich bin" gewährt Einblick in das Phänomen Uwe Kröger und zeichnet das berührende Lebensbild eines großen Künstlers.
was mir gefallen hat: Falls man immer schon einmal eine genaue Auflistung aller gespielten Rollen und Stationen im Leben von Uwe Kröger gesucht hat, hier findet man sie, gespickt mit einigen Privat- und Bühnenfotos. Niemand wird schlecht gemacht, es finden sich keine offenen Anfeindungen im Text was gerade in dieser Branche sehr positiv zu bermerken ist.
was mir nicht gefallen hat: Wo soll ich beginnen? Die Einteilung in thematische Bereiche anstelle einer zeitlichen Chronologie ist nicht schlecht, liest sich jedoch "unrund". Der Schreibstil und die Sprache (den man wohl eher dem Autor Claudio Honsal statt Kröger zuzuschreiben hat) ist sehr österreichisch jedoch ohne jegliche Eleganz und Charme. Ich war nie ergriffen, habe nie gelacht und hatte erst recht nie das Gefühl unbedingt weiterlesen zu müssen. Wichtige Momente im Leben werden kurz abgehandelt, stattdessen gibt es "witzige" Momente wie z.B. der als Tom Hanks in einem Restaurant den Tisch nebenan reserviert hatte. Aaahja, in meinen Augen ein völlig unsinniges namedropping.
Humorlos, holprig, selbst-verliebt und langweilig - nach 50 doch so ereignisreichen Jahren und einem im Grunde doch sympathischen (wenn auch oft arrogant wirkenden) Mann eine vertane Chance.
Drei Fehler sind mir auch ins Auge gesprungen:
1. Er berichtet von seiner Schwester, die in Bad Schwalbach in der Eifel lebt - also als ich das letzte Mal mit Bad Schwalbach zu tun hatte, lag es definitiv noch im Taunus.
2. Auf einem Foto von ihm als Joe Gillis in "Sunset Boulevard" ist nicht wie beschrieben Helen Schneider sondern Daniela Ziegler als Norma Desmond zu sehen
3. Seine Haare werden als "blond und spicy" bezeichnet - ich denke mal das "spiky" gemeint war...
Fazit: Selten ist mir eine kurze Review so schwer gefallen wie dieses Mal.
Ich mag und schätze Uwe Kröger und verdanke ihm eine wundervolle Fanzeit in den 1990ern die einerseits mein Interesse am Musical entfachte und andererseits ein klopfendes Herz, eine Fanclub-Mitgliedschaft und Ordner voller Zeitungsausschnitte bescherte. Dies möchte ich nicht missen, Uwe war sozusagen mein Backstreetboy.
Trotzdem fand ich das Buch schlecht lektoriert, langweilig, selbst-beweihräuchernd und überteuert. Mein Eindruck ist, dass noch schnell vor dem runden Geburtstag und passend fuer's Weihnachtsgeschäft dieses Buch rausgehauen werden musste ohne Rücksicht auf Verluste.
Die "echten" Fans werden es lieben und kein Quentchen Kritik daran zulassen aber ich bin doch sehr enttäuscht. Schade.
Monday, 17 November 2014
Zeitenzauber: Die magische Gondel
Autor: Eva Völler
veröffentlicht: 2014
Inhalt: Die 17-jährige Anna verbringt ihre Sommerferien in Venedig. Bei einem Stadtbummel erweckt eine rote Gondel ihre Aufmerksamkeit. Seltsam. Sind in Venedig nicht alle Gondeln schwarz? Als Anna kurz darauf mit ihren Eltern eine historische Bootsparade besucht, wird sie im Gedränge ins Wasser gestoßen - und von einem unglaublich gut aussehenden jungen Mann in die rote Gondel gezogen. Bevor sie wieder auf den Bootssteg klettern kann, beginnt die Luft plötzlich zu flimmern und die Welt verschwimmt vor Annas Augen ...
was mir gefallen hat: Mal wieder eine Zeitreise, man scheint im Moment kaum drumherum zu kommen. Anna ist eine für ihr Alter recht gewitzte und furchtlose junge Dame der ich gern in die Vergangenheit gefolgt bin.
was mir nicht gefallen hat: Außer Anna kamen mir die Charaktere schon recht flach vor, inwieweit die Beschreibungen von Venedig passen und das nötige Flair verbreiten kann ich als noch nie da gewesene leider (noch) nicht beurteilen. Wahnsinnig spannend und/oder romantisch fand ich es nun auch nicht aber ich bin ja auch nicht mehr die angestrebte Zielgruppe ;-)
Fazit: Keine Weltliteratur und nicht unbedingt originell von der Idee her aber gut lesbar, humorvoll und immer wieder selbst-ironisch - wer einfach mal ein nettes Buch (das übrigens Teil 1 einer Trilogie ist) für nebenher sucht, dies ist empfehlenswert!
veröffentlicht: 2014
Inhalt: Die 17-jährige Anna verbringt ihre Sommerferien in Venedig. Bei einem Stadtbummel erweckt eine rote Gondel ihre Aufmerksamkeit. Seltsam. Sind in Venedig nicht alle Gondeln schwarz? Als Anna kurz darauf mit ihren Eltern eine historische Bootsparade besucht, wird sie im Gedränge ins Wasser gestoßen - und von einem unglaublich gut aussehenden jungen Mann in die rote Gondel gezogen. Bevor sie wieder auf den Bootssteg klettern kann, beginnt die Luft plötzlich zu flimmern und die Welt verschwimmt vor Annas Augen ...
was mir gefallen hat: Mal wieder eine Zeitreise, man scheint im Moment kaum drumherum zu kommen. Anna ist eine für ihr Alter recht gewitzte und furchtlose junge Dame der ich gern in die Vergangenheit gefolgt bin.
was mir nicht gefallen hat: Außer Anna kamen mir die Charaktere schon recht flach vor, inwieweit die Beschreibungen von Venedig passen und das nötige Flair verbreiten kann ich als noch nie da gewesene leider (noch) nicht beurteilen. Wahnsinnig spannend und/oder romantisch fand ich es nun auch nicht aber ich bin ja auch nicht mehr die angestrebte Zielgruppe ;-)
Fazit: Keine Weltliteratur und nicht unbedingt originell von der Idee her aber gut lesbar, humorvoll und immer wieder selbst-ironisch - wer einfach mal ein nettes Buch (das übrigens Teil 1 einer Trilogie ist) für nebenher sucht, dies ist empfehlenswert!
Tuesday, 28 October 2014
Die Landkarte der Zeit
Autor: Felix J. Palma
veröffentlicht: 2010
Inhalt: Eine Reise durch Jahrhunderte. Eine Liebe ohne Grenzen. Eine Geschichte voller Phantasie. London, 1896: Andrew, ein wohlhabender Fabrikantensohn, reist in die Vergangenheit, um seine große Liebe wiederzugewinnen. Die junge Claire macht eine Zeitreise aus dem viktorianischen London ins Jahr 2000 und trifft den Mann, den sie in der Zukunft lieben lernte, in ihrer Zeit wieder. Inspektor Garrett jagt einen Mörder, der seine Opfer mit Waffen tötet, die noch gar nicht erfunden wurden. Alle Fäden laufen bei einem dämonischen Bibliothekar zusammen. Nur er kennt das Geheimnis der Landkarte der Zeit. Ein Fest der Phantasie, in dem der Leser Jack the Ripper begegnet und H.G. Wells, den Erfinder der Zeitmaschine, in einer völlig überraschenden Rolle kennenlernt.
was mir gefallen hat: Das viktorianische London wird einem atmosphärisch dicht und sprachlich schön vorgestellt. Immer mit einem Augenzwinkern, mit viel Spannung und teils extremen Täuschungen des Lesers und Kehrtwendungen...
was mir nicht gefallen hat:...gegen Ende wurde es dann für mich jedoch mehr als ein Twist zu viel und ich wurde zunehmends verwirrter. Beweis ist, dass ich das Buch im Juli beendet habe und schon jetzt Probleme habe mich an einige Handlungsstränge zu erinnern.
Fazit: Irgendwie scheine ich in letzter Zeit ständig mit Büchern auf Zeitreise zu gehen - nicht ganz originell aber doch auch meinem größten Wunsch entsprechend. In diesem, eigentlich schon Steampunk-Epos, wird dem ganzen auf vielen Seiten eifrigst gefröhnt - gut gemacht und gut zu lesen aber doch auch mit deutlichen Schwächen gegen Ende hin, schade. Werde mich trotzdem bald an die Fortsetzung wagen.
veröffentlicht: 2010
Inhalt: Eine Reise durch Jahrhunderte. Eine Liebe ohne Grenzen. Eine Geschichte voller Phantasie. London, 1896: Andrew, ein wohlhabender Fabrikantensohn, reist in die Vergangenheit, um seine große Liebe wiederzugewinnen. Die junge Claire macht eine Zeitreise aus dem viktorianischen London ins Jahr 2000 und trifft den Mann, den sie in der Zukunft lieben lernte, in ihrer Zeit wieder. Inspektor Garrett jagt einen Mörder, der seine Opfer mit Waffen tötet, die noch gar nicht erfunden wurden. Alle Fäden laufen bei einem dämonischen Bibliothekar zusammen. Nur er kennt das Geheimnis der Landkarte der Zeit. Ein Fest der Phantasie, in dem der Leser Jack the Ripper begegnet und H.G. Wells, den Erfinder der Zeitmaschine, in einer völlig überraschenden Rolle kennenlernt.
was mir gefallen hat: Das viktorianische London wird einem atmosphärisch dicht und sprachlich schön vorgestellt. Immer mit einem Augenzwinkern, mit viel Spannung und teils extremen Täuschungen des Lesers und Kehrtwendungen...
was mir nicht gefallen hat:...gegen Ende wurde es dann für mich jedoch mehr als ein Twist zu viel und ich wurde zunehmends verwirrter. Beweis ist, dass ich das Buch im Juli beendet habe und schon jetzt Probleme habe mich an einige Handlungsstränge zu erinnern.
Fazit: Irgendwie scheine ich in letzter Zeit ständig mit Büchern auf Zeitreise zu gehen - nicht ganz originell aber doch auch meinem größten Wunsch entsprechend. In diesem, eigentlich schon Steampunk-Epos, wird dem ganzen auf vielen Seiten eifrigst gefröhnt - gut gemacht und gut zu lesen aber doch auch mit deutlichen Schwächen gegen Ende hin, schade. Werde mich trotzdem bald an die Fortsetzung wagen.
Sunday, 19 October 2014
Der Ghostwriter
Autor: Cecelia Ahern
veröffentlicht: 2014
Inhalt: Herman Banks hat es vom armen Farmersjungen zum Multimillionär gebracht. Nur ein Wunsch treibt ihn noch um: Er möchte ein Buch schreiben, den großen, vollendeten Roman – und bezieht deshalb mit seiner jungen Frau das abgelegene Anwesen eines verstorbenen Autors in Südengland. Doch statt Inspiration zu finden, gerät Herman in eine mächtige Schreibblockade. Bis er im Zimmer mit der Kollektion alter Schreibmaschinen etwas Unheimliches vorfindet: das erste Kapitel seines geplanten Buchs ›Der Erlöste‹, von Geisterhand verfasst. Gleichzeitig beginnen Gegenstände aus dem Haus zu verschwinden … Ist Herman bereit, für seinen Lebenstraum alles zu opfern – wirklich alles?
was mir gefallen hat: Gut geschrieben, schnell gelesen, regt zum Nachdenken an und ist vor allem im Gegensatz zu Aherns sonstigen Büchern nicht kitschig...
was mir nicht gefallen hat:...letztlich aber ist es nicht mehr als eine längere Kurzgeschichte mit einem typisch offenen Ende.
Fazit: Erneut ein Büchlein für die Kategorie "Kann man lesen, muss man aber nicht". Die Geschichte hat mich eine Busfahrt von Mainz nach Karlsruhe lang recht gut unterhalten, Zweck also erfüllt.
veröffentlicht: 2014
Inhalt: Herman Banks hat es vom armen Farmersjungen zum Multimillionär gebracht. Nur ein Wunsch treibt ihn noch um: Er möchte ein Buch schreiben, den großen, vollendeten Roman – und bezieht deshalb mit seiner jungen Frau das abgelegene Anwesen eines verstorbenen Autors in Südengland. Doch statt Inspiration zu finden, gerät Herman in eine mächtige Schreibblockade. Bis er im Zimmer mit der Kollektion alter Schreibmaschinen etwas Unheimliches vorfindet: das erste Kapitel seines geplanten Buchs ›Der Erlöste‹, von Geisterhand verfasst. Gleichzeitig beginnen Gegenstände aus dem Haus zu verschwinden … Ist Herman bereit, für seinen Lebenstraum alles zu opfern – wirklich alles?
was mir gefallen hat: Gut geschrieben, schnell gelesen, regt zum Nachdenken an und ist vor allem im Gegensatz zu Aherns sonstigen Büchern nicht kitschig...
was mir nicht gefallen hat:...letztlich aber ist es nicht mehr als eine längere Kurzgeschichte mit einem typisch offenen Ende.
Fazit: Erneut ein Büchlein für die Kategorie "Kann man lesen, muss man aber nicht". Die Geschichte hat mich eine Busfahrt von Mainz nach Karlsruhe lang recht gut unterhalten, Zweck also erfüllt.
Sunday, 5 October 2014
Don´t judge a book...
...by it´s cover! At least this is how the saying goes.
Easier said than done I think...in life and especially in book shops!
We both hate book covers that show the poster of the film version!
Those editions corrupt my own imagination, they are degrading the novel to a form of script and they have those awful photo sections in the middle.
Those editions corrupt my own imagination, they are degrading the novel to a form of script and they have those awful photo sections in the middle.
So everytime when I read "Soon to be a major motion picture" on the front I stay away and search for an older, "normal" edition on the shelf.
Anyone else agreeing on this one?
Anyone else agreeing on this one?
Booooh!
Yeah!
(don´t ask me why I chose "The Hobbit" as I got bored by the book and hate the film)
Sunday, 28 September 2014
Gone Girl
author: Gillian Flynne
published: 2012
plot:
Who are you?
What have we done to each other?
These are the questions Nick Dunne finds himself asking on the morning of his fifth wedding anniversary, when his wife Amy suddenly disappears. The police suspect Nick. Amy's friends reveal that she was afraid of him, that she kept secrets from him. He swears it isn't true. A police examination of his computer shows strange searches. He says they weren't made by him. And then there are the persistent calls on his mobile phone. So what really did happen to Nick's beautiful wife?
what I liked: The idea of dividing the story into her and his perspective works well, the writing is fluid and the language precise and convincing. Couldn´t put it down towards the end...
what I didn´t like:...but then I was "surprised" by the anti-climatic ending. The book is divided into two halves and the first one is a bit slow-going and overall it is not a traditional thriller.
verdict: It is really difficult to voice an opinion without including any spoilers - now that the film is out I thought I better read this much hyped thriller before I find out about the big plot twist.
I was entertained, it is definitely thoughtprovoking and well written but I wasn´t as shocked as apparently most other readers have been (and probably should be worried now). No matter what happened, I didn´t care about any of the characters and am not fully convinced if every plot twist is 100% credible.
published: 2012
plot:
Who are you?
What have we done to each other?
These are the questions Nick Dunne finds himself asking on the morning of his fifth wedding anniversary, when his wife Amy suddenly disappears. The police suspect Nick. Amy's friends reveal that she was afraid of him, that she kept secrets from him. He swears it isn't true. A police examination of his computer shows strange searches. He says they weren't made by him. And then there are the persistent calls on his mobile phone. So what really did happen to Nick's beautiful wife?
what I liked: The idea of dividing the story into her and his perspective works well, the writing is fluid and the language precise and convincing. Couldn´t put it down towards the end...
what I didn´t like:...but then I was "surprised" by the anti-climatic ending. The book is divided into two halves and the first one is a bit slow-going and overall it is not a traditional thriller.
verdict: It is really difficult to voice an opinion without including any spoilers - now that the film is out I thought I better read this much hyped thriller before I find out about the big plot twist.
I was entertained, it is definitely thoughtprovoking and well written but I wasn´t as shocked as apparently most other readers have been (and probably should be worried now). No matter what happened, I didn´t care about any of the characters and am not fully convinced if every plot twist is 100% credible.
Tuesday, 26 August 2014
Butter, Brot und Läusespray
Autor: Wigald Boning
erschienen: 2013
Inhalt: Sag mir, was du einkaufst, und ich sag dir, wer du bist. Steckt hinter «Rosinen, Butter und Rasierklinge» wirklich der Einkaufszettel einer Gangsterbraut, die ihrem Liebsten eine Fluchthilfe in den Kuchen einbacken will? Und ist die Wortschöpfung «Sewirten» tatsächlich das Werk eines Halbstarken, der gegen den Einsatz von Servietten als Merkmal bürgerlicher Esskultur rebelliert? Ob Charakter, Gesundheitszustand oder Liebesleben: Wigald Boning ist davon überzeugt, dass nichts so viel über einen Menschen verrät wie sein Einkaufszettel. Das glauben Sie nicht? Dann lesen Sie mal los.
was mir gefallen hat: Die Idee ist witzig - Einkaufszettel zu sammeln und als eine Art versteckte Botschaft und Poesie anzusehen ist clever und stellenweise überraschend spannend und unterhaltsam.
was mir nicht gefallen hat: Mehr als ein paar Seiten am Stück kann man (und soll man wahrscheinlich auch) nicht lesen. Teilweise war es mir zu gezwungen intellektuell lustig und damit anstrengend zu lesen.
Fazit: Kein Buch zum spannenden Runterlesen aber eine originelle Idee. Und nun hab ich natürlich die Idee und würde auch gerne Einkaufszettel sammeln, war ja klar das die Möchtegern Amélie Poulain in mir auf so was abfährt ;-)
Mein Favorit: Ein Einkaufszettel auf dessen Rückseite Teile der Fontane Ballade "John Maynard" geschrieben steht, herrlich.
erschienen: 2013
Inhalt: Sag mir, was du einkaufst, und ich sag dir, wer du bist. Steckt hinter «Rosinen, Butter und Rasierklinge» wirklich der Einkaufszettel einer Gangsterbraut, die ihrem Liebsten eine Fluchthilfe in den Kuchen einbacken will? Und ist die Wortschöpfung «Sewirten» tatsächlich das Werk eines Halbstarken, der gegen den Einsatz von Servietten als Merkmal bürgerlicher Esskultur rebelliert? Ob Charakter, Gesundheitszustand oder Liebesleben: Wigald Boning ist davon überzeugt, dass nichts so viel über einen Menschen verrät wie sein Einkaufszettel. Das glauben Sie nicht? Dann lesen Sie mal los.
was mir gefallen hat: Die Idee ist witzig - Einkaufszettel zu sammeln und als eine Art versteckte Botschaft und Poesie anzusehen ist clever und stellenweise überraschend spannend und unterhaltsam.
was mir nicht gefallen hat: Mehr als ein paar Seiten am Stück kann man (und soll man wahrscheinlich auch) nicht lesen. Teilweise war es mir zu gezwungen intellektuell lustig und damit anstrengend zu lesen.
Fazit: Kein Buch zum spannenden Runterlesen aber eine originelle Idee. Und nun hab ich natürlich die Idee und würde auch gerne Einkaufszettel sammeln, war ja klar das die Möchtegern Amélie Poulain in mir auf so was abfährt ;-)
Mein Favorit: Ein Einkaufszettel auf dessen Rückseite Teile der Fontane Ballade "John Maynard" geschrieben steht, herrlich.
Saturday, 16 August 2014
Das Lavendelzimmer
Autor: Nina George
erschienen: 2013
Inhalt: Er weiß genau, welches Buch welche Krankheit der Seele lindert: Auf seinem Bücherschiff, der »literarischen Apotheke«, verkauft der Pariser Buchhändler Jean Perdu Romane wie Medizin fürs Leben. Nur sich selbst weiß er nicht zu heilen, seit jener Nacht vor 21 Jahren, als die schöne Provenzalin Manon ging, während er schlief. Sie ließ nichts zurück außer einem Brief – den Perdu nie zu lesen wagte. Bis zu diesem Sommer. Dem Sommer, der alles verändert und Monsieur Perdu aus der kleinen Rue Montagnard auf eine Reise in die Erinnerung führt, in das Herz der Provence und zurück ins Leben.
was mir gefallen hat: Paris, Provence, Bücher und angenehm schrullige Charaktere - sehr schön. Dazu eine poetische Sprache mit kreativen Wortschöpfungen, am Anfang war alles fast zu schön um wahr zu sein...
was mir nicht gefallen hat:...dann kamen leider die Clichés in Form von feingliedrigen und liebestollen Französinnen, duftenden Lavendelfeldern und Kochorgien. Mir wurde es zu viel von allem und ich habe mich immer mehr gequält.
Fazit: Es hätte fantastisch sein können, eine Art literarische "Amélie" - aber die Geschichte entwickelte sich doch recht schnell zu einem hanebüschenen, flachen Rosamunde Pilcher Schmachtfetzen. Das Mantra " Lebe jetzt und lass Gefühle zu" wurde mir zu oft wiederholt und am Ende litt ich unter großer Langeweile und einem gallischen Zuckerschock. Wieder ein französisches Buch geschrieben aus der touristisch-deutschen Kitschperspektive, ich fall immer wieder drauf rein.
erschienen: 2013
Inhalt: Er weiß genau, welches Buch welche Krankheit der Seele lindert: Auf seinem Bücherschiff, der »literarischen Apotheke«, verkauft der Pariser Buchhändler Jean Perdu Romane wie Medizin fürs Leben. Nur sich selbst weiß er nicht zu heilen, seit jener Nacht vor 21 Jahren, als die schöne Provenzalin Manon ging, während er schlief. Sie ließ nichts zurück außer einem Brief – den Perdu nie zu lesen wagte. Bis zu diesem Sommer. Dem Sommer, der alles verändert und Monsieur Perdu aus der kleinen Rue Montagnard auf eine Reise in die Erinnerung führt, in das Herz der Provence und zurück ins Leben.
was mir gefallen hat: Paris, Provence, Bücher und angenehm schrullige Charaktere - sehr schön. Dazu eine poetische Sprache mit kreativen Wortschöpfungen, am Anfang war alles fast zu schön um wahr zu sein...
was mir nicht gefallen hat:...dann kamen leider die Clichés in Form von feingliedrigen und liebestollen Französinnen, duftenden Lavendelfeldern und Kochorgien. Mir wurde es zu viel von allem und ich habe mich immer mehr gequält.
Fazit: Es hätte fantastisch sein können, eine Art literarische "Amélie" - aber die Geschichte entwickelte sich doch recht schnell zu einem hanebüschenen, flachen Rosamunde Pilcher Schmachtfetzen. Das Mantra " Lebe jetzt und lass Gefühle zu" wurde mir zu oft wiederholt und am Ende litt ich unter großer Langeweile und einem gallischen Zuckerschock. Wieder ein französisches Buch geschrieben aus der touristisch-deutschen Kitschperspektive, ich fall immer wieder drauf rein.
Monday, 28 July 2014
The 100-Year Old Man Who Climbed Out the Window and Disappeared
director: Felix Herngren
year: 2013
with: Robert Gustafsson, Iwar Wiklander, David Wiberg, Mia Skäringer, etc.
plot: Allan’s life has been devoted to his passion for dynamite and bookended by being sent to a psychiatric hospital as a child and now a retirement home for blowing up a man who swindled his mother and the fox that ate his cat, Molotov.
As the staff and fellow pensioners prepare to throw the rebellious centenarian a party, Allan makes the impromptu decision to climb out of the window and disappear. Then, when Allan makes off with a violent skinhead’s suitcase the action cuts between Karlsson’s capers on his birthday and his life story where he saves Franco’s life, dances with Stalin, and brings about the end of the Berlin Wall.
what I liked: I loved the solution to have the narrated bits in English and the dialogues in subtitled Swedish, well done! And the humour is just typical for northern films, perfect.
what I didn't like: Robert Gustafsson surely does a good job at aging and being rejuvenated in front of the camera but, as so often in films, I have troubles seeing a 100 year old in him.
verdict: Very much a Swedish Forrest Gump that is completely non p.c. which makes it fun. Good entertainment if you manage to turn off any logic and rational thinking but not something I need to watch again and again - yes, I have to read the book now (own it for several years now).
year: 2013
with: Robert Gustafsson, Iwar Wiklander, David Wiberg, Mia Skäringer, etc.
plot: Allan’s life has been devoted to his passion for dynamite and bookended by being sent to a psychiatric hospital as a child and now a retirement home for blowing up a man who swindled his mother and the fox that ate his cat, Molotov.
As the staff and fellow pensioners prepare to throw the rebellious centenarian a party, Allan makes the impromptu decision to climb out of the window and disappear. Then, when Allan makes off with a violent skinhead’s suitcase the action cuts between Karlsson’s capers on his birthday and his life story where he saves Franco’s life, dances with Stalin, and brings about the end of the Berlin Wall.
what I didn't like: Robert Gustafsson surely does a good job at aging and being rejuvenated in front of the camera but, as so often in films, I have troubles seeing a 100 year old in him.
verdict: Very much a Swedish Forrest Gump that is completely non p.c. which makes it fun. Good entertainment if you manage to turn off any logic and rational thinking but not something I need to watch again and again - yes, I have to read the book now (own it for several years now).
Friday, 11 July 2014
The Book Thief
director: Brian Percival
year: 2013
with: Sophie Nelisse, Geoffrey Rush, Emily Watson, Barbara Auer, etc.
plot: Based on the international bestselling book, The Book Thief tells the story of Liesel, an extraordinary and courageous young girl sent to live with a foster family in World War II Germany. She learns to read with encouragement from her new family and Max, a Jewish refugee who they are hiding under the stairs. For Liesel and Max, the power of words and imagination become the only escape from the tumultuous events happening around them. The Book Thief is a life-affirming story of survival and of the resilience of the human spirit.
what I liked: Normally I have problems with kids as main characters on screen or stage but Sophie Nelisse did a brilliant job and I enjoyed her quiet and never affected acting.
Not too long, not too sentimental and not too violent.
what I didn't like: The actors all speaking English, obviously, with those awful fake German accents, horrible. Either do the film in English or in German, that mix might be the best solution for the masses but is a shame for the rest.
verdict: A surprisingly good film that doesn´t pull on the viewer´s heartstrings too much. Liesel´s perspective on the historical events might not be the most critical and reflected (some critics accused the film of trivialising the Nazi regime) but she is a child after all.
But one question remains for me: how do you get a 2013 childrens choir to wear Hitler Youth uniforms and sing propaganda songs - that must be a very weird experience for everyone involved!
And after seeing Görlitz again on screen (after The Grand Budapest Hotel) I really want to travel there now.
year: 2013
with: Sophie Nelisse, Geoffrey Rush, Emily Watson, Barbara Auer, etc.
plot: Based on the international bestselling book, The Book Thief tells the story of Liesel, an extraordinary and courageous young girl sent to live with a foster family in World War II Germany. She learns to read with encouragement from her new family and Max, a Jewish refugee who they are hiding under the stairs. For Liesel and Max, the power of words and imagination become the only escape from the tumultuous events happening around them. The Book Thief is a life-affirming story of survival and of the resilience of the human spirit.
what I liked: Normally I have problems with kids as main characters on screen or stage but Sophie Nelisse did a brilliant job and I enjoyed her quiet and never affected acting.
Not too long, not too sentimental and not too violent.
what I didn't like: The actors all speaking English, obviously, with those awful fake German accents, horrible. Either do the film in English or in German, that mix might be the best solution for the masses but is a shame for the rest.
verdict: A surprisingly good film that doesn´t pull on the viewer´s heartstrings too much. Liesel´s perspective on the historical events might not be the most critical and reflected (some critics accused the film of trivialising the Nazi regime) but she is a child after all.
But one question remains for me: how do you get a 2013 childrens choir to wear Hitler Youth uniforms and sing propaganda songs - that must be a very weird experience for everyone involved!
And after seeing Görlitz again on screen (after The Grand Budapest Hotel) I really want to travel there now.
Monday, 19 May 2014
Nathalie küsst
Autor: David Foenkinos
erschienen: 2012 (deutsche Ausgabe)
Inhalt: Nathalie und François sind ein Paar wie aus dem Märchenbuch doch eines Tages kommt François nicht vom Joggen zurück, eine Blumenhändlerin überfährt ihn. Die schöne Nathalie muss fortan allein durchs Leben gehen, sich der Neugier der Kollegen und der Avancen ihres Chefs Charles in der schwedischen Firma, in der sie als leitende Angestellte arbeitsbesessen über der Akte 114 brütet, erwehren. Als der unscheinbare Quotenschwede Markus ihr Büro betritt, packt sie ihn unvermittelt und küsst ihn.
was mir gefallen hat: Die erste Haelfte des Buches ist grandios. Nathalie's Schmerz wird so feinfuehlig und nachvollziehbar beschrieben, nie klischeebeladen. Das alles gepaart mit einem an "Die fabelhafte Welt der Amelie" erinnernden Montage- und Erzaehlstil. Ich war vollkommen begeistert...
was mir nicht gefallen hat:...dann kam der zweite Teil und die "Romanze" von Nathalie und Markus. Selten habe ich mich so gelangweilt. Der "Amelie-Stil" wirkte gewollt und albern. Wie es ausgehen wuerde mit der unnahbaren Elfe und ihrem merkwuerdigem Schweden, who cares!? Peinlich und angestrengt.
Fazit: Selten habe ich ein so zwiegespaltenes Buch gelesen. In der ersten Haelfte war ich hingerissen und bin in Rekordzeit durch die ersten 100 Seiten geeifert, der zweite Teil dann war eine Qual.
Schade...aber die Verfilumg mit, so ein Zuufall aber auch: Audrey Tautou, will ich nun unbedingt sehen!
erschienen: 2012 (deutsche Ausgabe)
Inhalt: Nathalie und François sind ein Paar wie aus dem Märchenbuch doch eines Tages kommt François nicht vom Joggen zurück, eine Blumenhändlerin überfährt ihn. Die schöne Nathalie muss fortan allein durchs Leben gehen, sich der Neugier der Kollegen und der Avancen ihres Chefs Charles in der schwedischen Firma, in der sie als leitende Angestellte arbeitsbesessen über der Akte 114 brütet, erwehren. Als der unscheinbare Quotenschwede Markus ihr Büro betritt, packt sie ihn unvermittelt und küsst ihn.
was mir gefallen hat: Die erste Haelfte des Buches ist grandios. Nathalie's Schmerz wird so feinfuehlig und nachvollziehbar beschrieben, nie klischeebeladen. Das alles gepaart mit einem an "Die fabelhafte Welt der Amelie" erinnernden Montage- und Erzaehlstil. Ich war vollkommen begeistert...
was mir nicht gefallen hat:...dann kam der zweite Teil und die "Romanze" von Nathalie und Markus. Selten habe ich mich so gelangweilt. Der "Amelie-Stil" wirkte gewollt und albern. Wie es ausgehen wuerde mit der unnahbaren Elfe und ihrem merkwuerdigem Schweden, who cares!? Peinlich und angestrengt.
Fazit: Selten habe ich ein so zwiegespaltenes Buch gelesen. In der ersten Haelfte war ich hingerissen und bin in Rekordzeit durch die ersten 100 Seiten geeifert, der zweite Teil dann war eine Qual.
Schade...aber die Verfilumg mit, so ein Zuufall aber auch: Audrey Tautou, will ich nun unbedingt sehen!
Friday, 9 May 2014
Faust II - Die Playmobilshow
Autor: Johann Wolfgang von Goethe
Theater: Hessisches Staatstheater Wiesbaden
Konzept: Dagmar Borrmann
Inhalt: ‚Habe nun ach!‘ und ‚Vom Eise befreit‘ – diese berühmten Passagen aus Goethes ‚Faust I‘ können viele Menschen im Schlaf aufsagen. ‚Faust II‘ hingegen ist für die meisten ein Buch mit sieben Siegeln. Spätestens bei der Klassischen Walpurgisnacht kapitulieren selbst Theaterliebhaber.
Deshalb bieten wir einen vergnüglichen Einführungskurs in Sachen ‚Faust II‘: Dagmar Borrmann erzählt die Abenteuer, die Faust und Mephisto am Kaiserhof, in der Klassischen Walpurgisnacht und beim großen Landgewinnungsprojekt erleben, mit Hilfe von Playmobilfiguren.
was mir gefallen hat: Ich mag solche ausgefallenen und leicht skurilen "Nebenprodukte" des Theaters. Hatte zwar eine vage Ahnung was in Faust II vor sich geht (genug um in einer Unterhaltung erfolgreich so zu tun als ob, ha!) aber nun bin ich schlauer. Und Playmobil mag ich sowieso.
was mir nicht gefallen hat: Manche Witze waren etwas flach...ich steh zum Beispiel nicht so drauf wenn Schauspieler in breiten, künstlichen Dialekt verfallen. Führt bei mir zu akutem Frendschämen statt Lachanfall.
Fazit: Lehrreich, kreativ, witzig (Walpurgisnacht Szene: "Wie sie sehen sind wir nun in einem anderen Kulturkreis? Den Ü-Ei-Figuren") - für solche Projekte bin ich immer zu haben!
Theater: Hessisches Staatstheater Wiesbaden
Konzept: Dagmar Borrmann
Inhalt: ‚Habe nun ach!‘ und ‚Vom Eise befreit‘ – diese berühmten Passagen aus Goethes ‚Faust I‘ können viele Menschen im Schlaf aufsagen. ‚Faust II‘ hingegen ist für die meisten ein Buch mit sieben Siegeln. Spätestens bei der Klassischen Walpurgisnacht kapitulieren selbst Theaterliebhaber.
Deshalb bieten wir einen vergnüglichen Einführungskurs in Sachen ‚Faust II‘: Dagmar Borrmann erzählt die Abenteuer, die Faust und Mephisto am Kaiserhof, in der Klassischen Walpurgisnacht und beim großen Landgewinnungsprojekt erleben, mit Hilfe von Playmobilfiguren.
was mir gefallen hat: Ich mag solche ausgefallenen und leicht skurilen "Nebenprodukte" des Theaters. Hatte zwar eine vage Ahnung was in Faust II vor sich geht (genug um in einer Unterhaltung erfolgreich so zu tun als ob, ha!) aber nun bin ich schlauer. Und Playmobil mag ich sowieso.
was mir nicht gefallen hat: Manche Witze waren etwas flach...ich steh zum Beispiel nicht so drauf wenn Schauspieler in breiten, künstlichen Dialekt verfallen. Führt bei mir zu akutem Frendschämen statt Lachanfall.
Fazit: Lehrreich, kreativ, witzig (Walpurgisnacht Szene: "Wie sie sehen sind wir nun in einem anderen Kulturkreis? Den Ü-Ei-Figuren") - für solche Projekte bin ich immer zu haben!
Monday, 5 May 2014
Die Entdeckung der Currywurst
Autor: Uwe Timm
erschienen: 1993
Inhalt: Eine wunderbare Liebesgeschichte im Hamburg der letzten Kriegstage.In Erinnerung an seine Kindheit macht sich der Erzähler auf die Suche nach der ehemaligen Besitzerin einer Imbissbude am Hamburger Großneumarkt. Er findet die hochbetagte Lena Brücker in einem Altersheim und erfährt die Geschichte ihrer »schönsten Jahre« und wie es zur Entdeckung der Currywurst kam. Der Bogen spannt sich weit zurück in die letzten Apriltage des Jahres 1945 ...
was mir gefallen hat: Das Leben einer scheinbar unbedeutenden Frau in Hamburg und dem Kriegsende wird erzählt und das auf eloquente und angenehm nüchterne Art und Weise. Gerade in dieser scheinbaren Alltäglichkeit liegt der Reiz.
was mir nicht gefallen hat: So richtig spannend ist die ganze Sache nicht und unter einer "wunderbaren Liebesgeschichte" stelle ich mir auch anderes vor (naja, verlangt man in einer Novelle ja auch eher weniger).
Fazit: Das Buch gehört wohl auch zur Schullektüre was aufgrund der Thematik und der überschaubaren Länge nachvollziehbar ist. Ich fand es lesenwert aber nicht herausragend. Als Theaterstück könnte ich es mir fast noch besser vorstellen (gab es wahrscheinlich auch schon nur ich habe es nicht mitbekommen).
erschienen: 1993
Inhalt: Eine wunderbare Liebesgeschichte im Hamburg der letzten Kriegstage.In Erinnerung an seine Kindheit macht sich der Erzähler auf die Suche nach der ehemaligen Besitzerin einer Imbissbude am Hamburger Großneumarkt. Er findet die hochbetagte Lena Brücker in einem Altersheim und erfährt die Geschichte ihrer »schönsten Jahre« und wie es zur Entdeckung der Currywurst kam. Der Bogen spannt sich weit zurück in die letzten Apriltage des Jahres 1945 ...
was mir gefallen hat: Das Leben einer scheinbar unbedeutenden Frau in Hamburg und dem Kriegsende wird erzählt und das auf eloquente und angenehm nüchterne Art und Weise. Gerade in dieser scheinbaren Alltäglichkeit liegt der Reiz.
was mir nicht gefallen hat: So richtig spannend ist die ganze Sache nicht und unter einer "wunderbaren Liebesgeschichte" stelle ich mir auch anderes vor (naja, verlangt man in einer Novelle ja auch eher weniger).
Fazit: Das Buch gehört wohl auch zur Schullektüre was aufgrund der Thematik und der überschaubaren Länge nachvollziehbar ist. Ich fand es lesenwert aber nicht herausragend. Als Theaterstück könnte ich es mir fast noch besser vorstellen (gab es wahrscheinlich auch schon nur ich habe es nicht mitbekommen).
Monday, 28 April 2014
I heart Paris
author: Lindsey Kelk
published: 2010
plot:
what I liked: It is mostly set in Paris which can never be a bad thing. Though some descriptions and analogies can get a bit repetitive it is an easy and pleasant enough read...and as pure shallow escapism it is quite nice to read about the heroine´s Louboutins or her Marc Jacobs Satchell.
what I didn´t like: Angela Clark is a cow! The things constantly happening to her are well over the top even for a book like that and her stupidity and clumsiness is just unbearable. This is Bella Swan in designer clothes.
verdict: The idea itself wouldn´t have been that bad, I mean, you know what you are in with chick-lit, but if all you feel for the main character is that you wanna punch her it is not a good start.
Well, proud I finished...and feeling more than ready now for some "proper" literature.
PS: This is part 3 of a series...I read part 1 years ago on holidays and vaguely remember that I liked it.
published: 2010
plot:
When Angela Clark´s boyfriend Alex suggests a trip to Paris at the same time
as hip fashion mag Belle asks her to write a piece, she jumps at the
chance.
But even as she’s falling for the joie de vivre of Paris, someone’s conspiring to sabotage her big break. And when she spots Alex having a tête-à-tête with his ex in a local bar, Angela’s dreams of Parisian passion all start crashing down around her.
With London and her old life only a train journey away, Angela can’t decide if should stay and face the music or run away home…
But even as she’s falling for the joie de vivre of Paris, someone’s conspiring to sabotage her big break. And when she spots Alex having a tête-à-tête with his ex in a local bar, Angela’s dreams of Parisian passion all start crashing down around her.
With London and her old life only a train journey away, Angela can’t decide if should stay and face the music or run away home…
what I liked: It is mostly set in Paris which can never be a bad thing. Though some descriptions and analogies can get a bit repetitive it is an easy and pleasant enough read...and as pure shallow escapism it is quite nice to read about the heroine´s Louboutins or her Marc Jacobs Satchell.
what I didn´t like: Angela Clark is a cow! The things constantly happening to her are well over the top even for a book like that and her stupidity and clumsiness is just unbearable. This is Bella Swan in designer clothes.
verdict: The idea itself wouldn´t have been that bad, I mean, you know what you are in with chick-lit, but if all you feel for the main character is that you wanna punch her it is not a good start.
Well, proud I finished...and feeling more than ready now for some "proper" literature.
PS: This is part 3 of a series...I read part 1 years ago on holidays and vaguely remember that I liked it.
Friday, 25 April 2014
She is not invisible
author: Marcus Sedgwick
published: 2013
plot: Blind girl Laureth Peak's father is a writer. For years he's been trying, and failing, to write a novel about coincidence. He's supposed to be doing research in Austria, so when his notebook shows up in New York, Laureth knows something is wrong.
what I liked: Sedgwick knows how to write and even his attempt to do so from a female teenagers perspective works well. I loved reading about coincidences and was quite fascinated by the partly scientific digressions.
what I didn´t like: The end! It all builds up so well and then, boom, comes an anti-climax that spoils the positive feeling of before. As if the deadline was looming and he had to finish pulling an allnighter.
verdict: It´s an odd book. Meant for younger readers but appealing for adults as well the story is dealing with more or less philosophic questions and problems. Worth the read but as the end is so simple and shallow you are left feeling slightly confused.
published: 2013
plot: Blind girl Laureth Peak's father is a writer. For years he's been trying, and failing, to write a novel about coincidence. He's supposed to be doing research in Austria, so when his notebook shows up in New York, Laureth knows something is wrong.
On impulse
she steals her mother's credit card and heads for the States, taking
her strange little brother with her.
what I liked: Sedgwick knows how to write and even his attempt to do so from a female teenagers perspective works well. I loved reading about coincidences and was quite fascinated by the partly scientific digressions.
what I didn´t like: The end! It all builds up so well and then, boom, comes an anti-climax that spoils the positive feeling of before. As if the deadline was looming and he had to finish pulling an allnighter.
verdict: It´s an odd book. Meant for younger readers but appealing for adults as well the story is dealing with more or less philosophic questions and problems. Worth the read but as the end is so simple and shallow you are left feeling slightly confused.
Tuesday, 15 April 2014
My Policeman
author: Bethan Roberts
published: 2012
plot: It is in 1950s' Brighton that Marion first catches sight of Tom. He teaches her to swim in the shadow of the pier and Marion is smitten—determined her love will be enough for them both. A few years later in Brighton Museum Patrick meets Tom. Patrick is besotted with Tom and opens his eyes to a glamorous, sophisticated new world. Tom is their policeman, and in this age it is safer for him to marry Marion. The two lovers must share him, until one of them breaks and three lives are destroyed...
what I liked: It´s Brighton! It´s a man in uniform! It´s pretty frocks and kitten heels! But underneath those shallow considerations of mine I found the triangular love story very well constructed - all characters seemed credible although not equally likeable. I have to confess that despite being one that shouts "equal rights" whenever I get the chance I never really thought about what life looked like for gay people in the 50s and this book opened my eyes.
what I didn´t like: I cannot put my finger down on it exactly but somehow the language seemed a bit constructed, trying a bit too hard...I guess with a slightly more poetic style the story could have made it from very good to fantastic. But it´s a minor flaw really.
verdict: This book has made me aware that nowadays gay capital Brighton wasn´t always the place to be. I found the story grippping although lacking any dramatic climaxes and could understand pretty much every portrayed perspective - realising at the end that this is the depiction of three lives being wasted left me very sad and moved...won´t forget it too quickly and hope it will be made into a film!
published: 2012
plot: It is in 1950s' Brighton that Marion first catches sight of Tom. He teaches her to swim in the shadow of the pier and Marion is smitten—determined her love will be enough for them both. A few years later in Brighton Museum Patrick meets Tom. Patrick is besotted with Tom and opens his eyes to a glamorous, sophisticated new world. Tom is their policeman, and in this age it is safer for him to marry Marion. The two lovers must share him, until one of them breaks and three lives are destroyed...
what I liked: It´s Brighton! It´s a man in uniform! It´s pretty frocks and kitten heels! But underneath those shallow considerations of mine I found the triangular love story very well constructed - all characters seemed credible although not equally likeable. I have to confess that despite being one that shouts "equal rights" whenever I get the chance I never really thought about what life looked like for gay people in the 50s and this book opened my eyes.
what I didn´t like: I cannot put my finger down on it exactly but somehow the language seemed a bit constructed, trying a bit too hard...I guess with a slightly more poetic style the story could have made it from very good to fantastic. But it´s a minor flaw really.
verdict: This book has made me aware that nowadays gay capital Brighton wasn´t always the place to be. I found the story grippping although lacking any dramatic climaxes and could understand pretty much every portrayed perspective - realising at the end that this is the depiction of three lives being wasted left me very sad and moved...won´t forget it too quickly and hope it will be made into a film!
Monday, 7 April 2014
Where'd you go, Bernadette
author: Maria Semple
published: 2013
plot:
Bernadette Fox is notorious.To Elgin Branch, a Microsoft wunderkind, she's his hilarious, volatile, talented, troubled wife. To fellow mothers at the school gate, she's a menace. To design experts, she's a revolutionary architect. And to 15-year-old Bee, she is a best friend and, quite simply, mum.
Then Bernadette disappears. And Bee must take a trip to the end of the earth to find her.
what I liked: Once I got used to the epistolary style I enjoyed finding out more and more about the novels epicenter Bernadette. Even though I have no connection to Seattle or Microsoft I loved reading the insightful and highly witty and intelligent rants against both.
what I didn't like: It is not exactly a page turner until Bernadette disappears.
verdict: It's an epistolary novel which means it is constructed of all different kinds of letters, mails and interviews.. First hard to grab I found myself liking troubled Bernadette a lot and towards the end really wanted to find out what had happened to her. It's an unusual book and definitely not for everyone but give it a try if you like quirky characters.
published: 2013
plot:
Bernadette Fox is notorious.To Elgin Branch, a Microsoft wunderkind, she's his hilarious, volatile, talented, troubled wife. To fellow mothers at the school gate, she's a menace. To design experts, she's a revolutionary architect. And to 15-year-old Bee, she is a best friend and, quite simply, mum.
Then Bernadette disappears. And Bee must take a trip to the end of the earth to find her.
what I liked: Once I got used to the epistolary style I enjoyed finding out more and more about the novels epicenter Bernadette. Even though I have no connection to Seattle or Microsoft I loved reading the insightful and highly witty and intelligent rants against both.
what I didn't like: It is not exactly a page turner until Bernadette disappears.
verdict: It's an epistolary novel which means it is constructed of all different kinds of letters, mails and interviews.. First hard to grab I found myself liking troubled Bernadette a lot and towards the end really wanted to find out what had happened to her. It's an unusual book and definitely not for everyone but give it a try if you like quirky characters.
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